Kalium in der Tierernährung

Lebensnotwendiges Elektrolyt

Ebenso wie bei Menschen gehört auch bei Tieren das Element Kalium zu den lebenswichtigen Mineralien. Im Tier ist der größte Teil des Kaliums in der Flüssigkeit innerhalb der Körperzellen vorhanden. Nur rund zwei Prozent sind in Körperflüssigkeiten außerhalb der Zellen enthalten. Entsprechend groß ist die Bedeutung von Kalium für die Funktion der Zellen.

Unverzichtbar für die Zellfunktion

Anders als die kristallisierten Mineralsalze in den Knochen oder Zähnen liegen Elektrolyte gelöst im Körper vor – in Form elektrisch geladener Teilchen (Ionen). Als Ionen sind sie in der Lage, innerhalb von Körperflüssigkeiten elektrischen Strom und damit Nervenimpulse zu leiten. Bei der Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen spielt Kalium – zusammen mit dem Elektrolyt Natrium – eine bedeutende Rolle. Zudem ist es für die Regulation des osmotischen Drucks in den Zellen und damit für deren Erhalt und Funktionsfähigkeit wichtig. Kalium ist an der Aktiverung mehrerer Enzyme beteiligt und beeinflusst den Säure-Basen-Haushalt.

Mangel kann besonders dem Herzen schaden

Kaliummangel kann sich unter anderem in Funktionsstörungen der Muskeln und Nerven äußern. Mögliche Symptome reichen zum Beispiel von Muskelschwäche, Blutdruckabfall, mangelnder Darmmotorik bis hin zu Krämpfen. Insbesondere kann die Erregungsbildung und -leitung im Herzen beeinträchtigt sein und in der Folge sind Herzrhythmusstörungen möglich. Bei Katzen etwa wurde zudem beobachtet, dass Kaliummangel die Nierenfunktion beeinträchtigen und Anorexie verursachen kann.

 

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Tägliche Zufuhr über die Nahrung

Kalium kann nicht selbst vom Körper produziert werden. Deshalb muss es täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Eine Unterversorgung kann entstehen, wenn zu wenig Kalium aufgenommen wird oder aufgrund metabolischer Alkalose. Zudem ist ein Mangel möglich, wenn zu viel Kalium über den Harn – auch verursacht durch Diuretika –, den Darm, den Schweiß oder durch Erbrechen ausgeschieden wird. Ein Überschuss ist unter anderem bei krankheitsbedingter verminderter Ausscheidung oder bei zu hoher Aufnahme von Kalium möglich. Den Nieren und ihrer Funktionsfähigkeit kommt eine bedeutende Rolle bei der Regulation des Kaliumhaushalts zu. Bei nierenkranken Katzen und Hunden mit Kaliummangel wird von Tierärzten gegebenenfalls eine angepasste Kaliumergänzung empfohlen.

Gezielter Zusatz bei Hunden, Katzen und Pferden

Den handelsüblichen Futtermitteln für Hunde und Katzen wird während der Herstellung in der Regel gezielt Kalium zugesetzt. Bei Nutztieren ist der Bedarf zumeist über das kaliumreiche Grund- oder Kraftfutter gedeckt. Für Sportpferde, die viel Körperflüssigkeit durch Schwitzen verloren haben, können zur kurzfristigen Mineralstoffergänzung zum Beispiel Elektrolytpräparate mit Kaliumchlorid eingesetzt werden.

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