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14.08.2019

Kürbissen macht Trockenheit zu schaffen

Gerade Gemüsepflanzen, wie der Kürbis, produzieren in relativ kurzer Zeit sehr hohe Mengen an Biomasse. In den circa 110 Tagen von der Auspflanzung bis zur Ernte benötigen Sie eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung, um optimal wachsen zu können.  Aufgrund der kurzen Vegetationsperiode im Vergleich zu mehrjährigen Kulturen besitzt der Kürbis ein flacheres Wurzelwachstum und leidet deshalb bei Austrocknung der oberen Bodenschichten schneller unter Wassermangel.

Die Gemüsekultur bezieht alle Nährstoffe überwiegend über die Wurzeln und benötigt dafür Wasser für den Transport. Mit Hilfe einer ausreichenden Versorgung der Pflanzen mit Kalium und insbesondere Magnesium wird sichergestellt, dass die Wurzeln optimal mit Energie (Kohlenhydraten) versorgt werden und damit aufgrund der besseren Penetration bei höhererWurzeldichte auch unter ungünstigen Verhältnissen noch Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Außerdem sorgt Kalium durch die anhaltende Transpiration für eine fortlaufende Assimilation und verhindert damit eine vorzeitige Alterung der Pflanzen sowie Wachstumsstillstand.

Kürbis-Düngeempfehlung kurz zusammengefasst: Die beiden Nährstoffe Kalium und Magnesium in Kombination erhöhen die Wassernutzungseffizienz, können allerdings eine Bewässerung unter Trockenbedingungen nicht ersetzen. Die Sonderkultur Kürbis benötigt während seiner Wachstumsphase ca. 230 kg/ha Stickstoff, 120 kg/ha Phosphor (P2O5), 470 kg/ha Kalium (K2O) und 90 kg/ha Magnesium (MgO).

Mehr über den Anbau und die Nährstoffansprüche von Kürbis erfahren Sie auch in der Betriebsreportage:

Zu Besuch bei Familie Neubauer

Familie Neubauer aus Pernersdorf in Niederösterreich baut Ölkürbis und Zuckerrübe sowie Getreide und Wein an. Vater und Tochter geben wertvolle Einblicke in die Kürbisernte sowie in die Feinheiten der Kernaufbereitung auf ihrem Betrieb.

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