Kalium und Magnesium sorgen für optimalen Frostschutz

Die lang anhaltenden Winter und plötzlich auftretenden Frostperioden der vergangenen Jahre haben einmal mehr gezeigt: Die Folgen ungünstiger Wetterbedingungen können gravierende Ausmaße annehmen. Plötzlich auftretende Kälte, extrem niedrige Temperaturen und Wechselfröste bedeuten Stress für die Pflanzen und können zu erheblichen Auswinterungsschäden führen.

Auswinterungsschäden bei Getreide und Raps (Fotos: K+S KALI GmbH)

Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Mechanismen, welche die Pflanzen in diesen Situationen schädigen können: Den Eistod, den Frosttrockentod und das Auffrieren. Die Pflanzenernährung hat bei diesen Mechanismen einen maßgeblichen Einfluss auf die Stressresistenz der Pflanzen. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit Kalium und Magnesium sorgt für einen optimalen Frostschutz und erhöht die Winterhärte.

Eistod: Zucker und Kalium als Frostschutzmittel

Beim so genannten Eistod werden die Zellen durch Eiskristalle zerstört. Die Pflanzen können sich hiervor schützen, indem sie Kalium und Zucker in die Zellen einlagern. Beide setzen den Gefrierpunkt des Zellsaftes herab und wirken wie ein Frostschutzmittel. Zur Bildung sowie zur Einlagerung von Zucker in die Zellen ist eine gute Kaliumversorgung im Herbst unbedingt erforderlich. Wird durch die ungefährliche Eisbildung in den Zellzwischenräumen dem Zellinneren weiter Wasser entzogen, steigt die Kalium- und Zuckerkonzentration im Zelleinneren und verbessert damit den Frostschutz.
 
Aufgebaut wird dieser Schutzmechanismus während der Akklimatisierung, der Abhärtung der Pflanzen. Hierfür sind Temperaturen knapp über 0°C notwendig. Bei plötzlich einsetzendem Starkfrost vor Beginn der Vegetationsruhe sind die Pflanzen noch nicht ausreichend an die niedrigen Temperaturen angepasst. Zusätzlich hat die Sortenwahl einen großen Einfluss auf die Frostresistenz.

Links: Während der Akklimatisierung werden Kalium und Zucker in der Zelle eingelagert – sie setzen den Gefrierpunkt herab und schützen den Zellinhalt. Eiskristalle bilden sich nur außerhalb der Zelle.
 
Rechts: Ohne Akklimatisierung können Eiskristalle das Zellinnere und die Zellmembranen schädigen, sodass die Zelle nicht mehr funktionstüchtig ist.

Frosttrockentod: Kalium und Magnesium schützen

Neben dem Eistod ist der Frosttrockentod eine wichtige Ursache für Auswinterungsschäden. Bei tief gefrorenem Boden können die Pflanzen nicht genug Wasser aufnehmen. Die Folge ist, dass sie „verdursten“. Das passiert vor allem dann, wenn große Wassermengen über die Blätter verdunsten – etwa bei starkem Wind oder bei sonnigem Wetter.
 
Eine ausgewogene Nährstoffversorgung kann über einen begrenzten Zeitraum hinweg vor dem Frosttrockentod schützen. Durch die osmotische Funktion von Zucker und Kalium sowie die Funktion des Kaliums bei der Regulation der Schließzellen wird der Wasserhaushalt verbessert und unkontrollierter Wasserverlust über die Blätter wird verhindert. Magnesium fördert das Wurzelwachstum und kann somit dazu beitragen, dass die Pflanzen auch bei leicht gefrorenem Boden über ein gut ausgebildetes Wurzelsystem noch Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen können.

Auffrieren: Zerreißprobe für die Wurzeln

Bei starken Wechselfrösten – zum Beispiel Plusgraden am Tag und Frost in der Nacht – kommt es zu Bewegungen im Boden, bei denen die Wurzeln abreißen können. Die Aufnahme von Wasser wird damit reduziert. Zu Beginn der Vegetationsphase müssen zunächst neue Wurzeln gebildet werden, bevor die Pflanze sich voll entwickeln kann. Dem Auffrieren kann mit einer guten Rückverfestigung des Saatbettes vorgebeugt werden. Durch die Förderung des Wurzelwachstums beeinflusst aber auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium die Erholung der Bestände.

Für optimalen Frostschutz: Korn-Kali®

Eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit Kalium und Magnesium hilft  den Pflanzen, den Kältestress besser zu überstehen. Korn-Kali® mit 40 % K2O, 6 % MgO und 5 % S in wasserlöslicher, sofort pflanzenverfügbarer Form gibt den Kulturen genau das, was sie für eine gute Winterhärte benötigen.
Durch die regelmäßige Grunddüngung sinkt das Risiko, dass ungünstige Wetterverhältnisse vermeidbare Ertragseinbußen verursachen. Mit dem Einsatz von Korn-Kali® minimieren Sie das Risiko von Verlusten und sichern sich die Chance auf hohe Erträge.

Wählen Sie eine Website