Mangan

Mangan im Boden

Mangan kommt hauptsächlich als Oxid, aber auch in den Silikaten vor. Bei der Silikatverwitterung gelangen Mn2+-Ionen in die Bodenlösung. Diese können dann an die positiven Oberflächen der Kationenaustauscher adsorbiert werden. Neben dem Tonmineralgehalt des Bodens sind für diese Bindung vor allem der pH-Wert und das Redoxpotential des Bodens von Bedeutung.

 

Mit sinkendem pH-Wert und abnehmendem Redoxpotential steigt die Konzentration der pflanzenverfügbaren Mn-Ionen an. Ein niedriges Redoxpotential ist bei geringen Sauerstoffgehalten im Boden gegeben (Bodenverdichtung, Überschwemmung, Staunässe). Dagegen senken ein hoher pH-Wert und eine gute Bodendurchlüftung die Konzentration an Mn-Ionen ab.

 

Mangan-Mangel tritt vor allem auf organischen und carbonathaltigen Böden infolge der Manganfestlegung auf. Humose und podsolierte Sandböden sind eher Mn-arm, da hier Mangan weniger gut festgelegt wird.

 

Mangan in der Pflanze

Die Pflanze nimmt Mangan ausschließlich als Mn2+-Ion auf. Dieser Prozess kann jedoch durch die hohe Konzentration an Mg2+-, Ca2+-, Cu2+- und Eisenionen beeinträchtigt sein. Mangan aktiviert, ähnlich dem Magnesium, zahlreiche Enzyme bzw. ist Bestandteil dieser und beeinflusst hierüber den pflanzlichen Stoffwechsel.

 

Funktionen von Mangan in der Pflanze:

 

Mangan-Mangelsymtome

 

Manganüberschuss

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