Nährstoffe und nützliche Elemente

Pflanzennährstoffe sind für Wachstum und Entwicklung der Pflanze essentiell. Stehen sie nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, führt dies zu einem spezifischen Mangelsymptom. Pflanzennährstoffe haben mindestens eine Funktion innerhalb der Pflanze, die wissenschaftlich erwiesen ist und bei der es durch kein anderes Element ersetzt werden kann. Fehlt ein Pflanzennährstoff völlig, kommt das Wachstum zum Erliegen und die Pflanze kann ihren Lebenszyklus nicht vollenden. Diesen Kriterien zufolge gibt es nach heutiger Kenntnis der Wissenschaft 14 essentielle Pflanzennährstoffe.

Je nachdem, ob die Pflanzennährstoffe in größeren oder kleineren Mengen in den Pflanzen vorkommen, werden sie als Makronähstoffe (Bedarf von mehreren kg/ha) oder Mikronährstoffe (Bedarf von mehreren g/ha) bezeichnet.

Des Weiteren nehmen Pflanzen noch weitere Elemente auf, die jedoch für ihr Wachstum und ihre Entwicklung nicht essentiell sind und die drei oben genannten Kriterien für essentielle Pflanzennährstoffe nicht erfüllen. Diese Stoffe werden als „nützliche Elemente“ bezeichnet. Sie übernehmen in der Pflanze wichtige Funktionen bei Ertrag, Qualität oder Toleranz gegenüber Stress. Hierbei können sie jedoch häufig auch von anderen Elementen ersetzt werden. Eine wichtige und essentielle Rolle spielen sie allerdings oft bei Menschen und Tieren, die sich von den Pflanzen ernähren.

 

Makronährstoffe

Mikronährstoffe

Eisen

Mangan

Molybdän

Kupfer

Bor

Zink

Nickel

Chlor

Nützliche Elemente

Natrium

Cobalt

Selen

Aluminium

Silizium

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