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13. April 2011

Mais stellt hohe Ansprüche an die Magnesiumversorgung

Mit Trockenmasseerträgen von 13 bis über 20 t ha-1 ist Mais in unseren Breiten eine der leistungsfähigsten Kulturen. Hieraus ergibt sich auch ein hoher Nährstoffbedarf, insbesondere an Kalium. Im Vergleich zu anderen Fruchtarten mit hoher vegetativer Erntemasse fällt beim Mais jedoch ein enges Kalium:Magnesium-Verhältnis auf. Hoher Kaliumbedarf bedeutet beim Mais somit auch hohen Magnesiumbedarf, insbesondere bei schwacher Magnesiumbodenversorgung muss gezielt gedüngt werden. Hierzu ist schnell verfügbares, wasserlösliches Magnesiumsulfat (Kieserit) besonders geeignet. Auf einem leichten Standort in Brandenburg wurde zur Prüfung der Kieseritwirkung ein Versuch zu Körnermais angelegt. ESTA® Kieserit wurde dabei in Form der beim Mais üblichen Unterfußdüngung (UF) ausgebracht (siehe Abbildung).

 

In beiden Jahren konnte durch die ESTA® Kieserit-Düngung ein Mehrertrag gegenüber der ausschließlich mit DAP gedüngten Variante – trotz guter Mg-Bodenversorgung – erzielt werden. Eine nur 1997 geprüfte Variante zeigte außerdem eine gleichermaßen positive Ertragswirkung bei breitwürfiger ESTA® Kieserit-Vorsaatausbringung. Dies ist wahrscheinlich auf die im Vergleich zum Phosphor größere Beweglichkeit des Magnesiums im Boden zurückzuführen.

 

Fazit

Der Maisanbau nimmt durch vermehrte Investitionen in Biogasanlagen weiter zu. Massereiche Sorten haben hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung. Besondere Beachtung verdient dabei das Magnesium. In Versuchen wurden durch den Einsatz von ESTA® Kieserit positive Wirkungen erzielt. Das trifft sowohl für die Ausbringung unter Fuß als auch für das breitwürfige Verfahren zu. Selbst bei einem hohen Anteil organischer Düngung in der Fruchtfolge ist oft eine Ergänzungsdüngung mit Magnesium und u.U. auch mit Kalium erforderlich. Neben ESTA® Kieserit bieten sich deshalb für den Einsatz auch Kaliumdüngemittel mit wesentlichen ESTA® Kieserit-Anteilen, wie Korn-Kali®, an.

 

 

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Steffen Leidel

 

 

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