
9. August 2010
Im Lichte langer Trockenphasen sind Zuckerrüben noch weit in der Vegetation zurück. Neben dem defizitären Wasserhaushalt lässt auch die Nährstoffverfügbarkeit zu wünschen übrig. Daher treten in Feldversuchen wiederum visuell gut wahrnehmbare Wirkungen von Mineraldüngern, speziell aber im Hitzestress von Blattdüngern, auf. Nachfolgendes Bild zeigt aktuell den Effekt von EPSO Microtop nach einer Applikation zum Reihenschluss sowie zum Zeitpunkt der Cercospora-Behandlung:
Zuckerrüben Feldversuch der K+S KALI GmbH, Bad Salzuflen, 16. Juli 2010. (Foto: K+S KALI GmbH)
Die Blattproben zeigen einen Anstieg der Gehalte an Bor von 25 mg kg TS-1 auf 70 mg kg TS-1 sowie von Schwefel von 0,25% auf 0,38% in der TS. Mit Hilfe von EPSO Microtop wird also jeweils der Ertragsgrenzwert für Bor (40 mg) und Schwefel (0,35%) überschritten.
Dass diese Effekte nicht nur augenscheinlich sind, sondern konkrete Mehrerträge bewirken, zeigt der im vergangenen Jahr ausgewertete Feldversuch vom Niederrhein. Hier brachte EPSO Microtop gegen Kontrolle gesetzt 3 t ha-1 mehr Rübenertrag, obwohl während der Vegetation im Bestand kaum Unterschiede sichtbar waren. Trotz guter Bodenversorgung war in diesem Versuch Korn-Kali mit 12 t ha-1 ertragswirksam. Somit ist die Kaliumdüngung auf die Rübenfläche des kommenden Jahres als wirtschaftliche Maßnahme zu den anstehenden Grunddüngungsmaßnahmen mit einzuplanen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Elfrich

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