
7. April 2010
Fällt in landwirtschaftlichen Betrieben Gülle oder Gärrest an, so verlässt man sich allzu oft allein auf diese Nährstoffquelle. Die Kaliumgehalte, besonders von Rindergüllen, liegen aufgrund veränderter Wirtschaftsweise deutlich unter dem Wert vergangener Jahre. Hier ist eine erneute Untersuchung an der Lufa ratsam. Ebenso liegen oftmals niedrige K-Werte in Gärsubstraten aus mit Kofermenten gespeisten Biogasanlagen vor. Durch die nach Düngeverordnung begrenzten Überhänge an Phosphor sind zudem in vielen Veredlungsbetrieben nur eingeschränkte Mengen an Wirtschaftsdüngern zu fahren, sodass sich schon kalkulatorisch ein zusätzlicher mineralischer Kaliumbedarf ergibt.
Die Abbildung vom Standort Dreierwalde im nördlichen Münsterland zeigt, dass auch in intensiven Veredlungsbetrieben mit entsprechenden Güllegaben eine mineralische Ergänzung von Korn-Kali zu Getreide in Versorgungsstufe C wirksam ist.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Elfrich

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