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21. Februar 2012

Regionalnews: Nach Frostschäden den Blattapparat neu aufbauen

Mit dem Abklingen der Frostperiode werden die Schäden an den Kulturen deutlich sichtbar. Bei Weizen und Gerste ist zu Teilen mit Auswinterung und Umbruch von Flächen zu rechnen. Betroffen sind in erster Linie Spätsaaten und weniger entwickelte, im Herbst schwach ernährte Bestände. Aufgrund seines kräftigen Wurzelhalses dürften Rapsbestände den Winter überwiegend überstehen. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ausprägungen in Abhängigkeit von Sorte, Standort und Kaliumversorgung. Eine Kalidüngung im Zeitraum Juli bis September führt in der Regel zu einer Anreicherung dieses Minerals in der Pflanzensubstanz, dadurch wird der Gefrierpunkt signifikant abgesenkt.

Praxisfläche Isenstedt: Wintertriticale zurückgefroren, 17. Februar 2012 (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

Praxisfläche Isenstedt: Wintertriticale zurückgefroren, 17. Februar 2012 (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

 

Praxisfläche Melle und Minden: Frostschaden am Winterraps, 17. Februar 2012 (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

Praxisfläche Melle und Minden: Frostschaden an der Wintergerste, 17. Februar 2012 (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

Praxisfläche Melle und Minden: Frostschaden am Winterraps und an der Wintergerste, 17. Februar 2012 (Fotos: Elfrich, K+S KALI GmbH)

 

In geschwächten Beständen und bei zurückgefrorenem Blattapparat gilt es jetzt, den Neuaustrieb und die Vitalität zu fördern. Die zurzeit kalten Böden liefern kaum Schwefel nach, obwohl dieser für die Proteinsynthese dringend gebraucht wird. Die sich anschließenden N-Gaben kommen zudem besser zur Wirkung, wenn Schwefel bereits von der Pflanze aufgenommen ist. Oft kann es ein Problem mit der Verfügbarkeit von Magnesium geben, umso mehr bei nassen, kalten und untätigen Böden. In dieser Phase ist für die Kulturen ein Wurzelwachstum mit ausreichender Neubildung von unterirdischen Organen entscheidend. Dieses wird maßgeblich durch Magnesium gefördert.

 

ESTA® Kieserit enthält 25 % MgO und 20 % S jeweils in schnell verfügbarer, wasserlöslicher Form. Daher ist in Ergänzung zum Korn-Kali® mit einer Aufwandmenge von 100 kg ha-1 zu Getreide oder 2 dt ha-1 zu Raps bereits die Grundversorgung an Magnesium und Schwefel sichergestellt. Aufgrund der spezifisch groben Körnung ist auch bei großen Arbeitsbreiten eine hervorragende Streugenauigkeit gewährleistet. Dieser äußerst mild wirkende Nährstoffträger greift nicht in den Kalkhaushalt des Bodens ein. Ein im vergangenen Frühjahr angelegter Feldversuch zeigt die nach Anwendung von Korn-Kali® und ESTA® Kieserit deutlich verbesserte Bestandesentwicklung.

Feldversuch Handrup: Pflanzenstress bei Triticale, 19. April 2011, Kontrolle (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

Feldversuch Handrup: Pflanzenstress bei Triticale, 19. April 2011, Korn-Kali<sup>®</sup> und ESTA<sup>®</sup> Kieserit (Foto: Elfrich, K+S KALI GmbH)

Feldversuch Handrup: Pflanzenstress bei Triticale, 19. April 2011. Links: Kontrolle, rechts: Korn-Kali® und ESTA® Kieserit (Fotos: Elfrich, K+S KALI GmbH)

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Elfrich

 

 

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