Das 1x1 der Mangelsymptome

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Kaliummangel (K)

Ein Kaliummangel zeigt sich zunächst an den jungen Blättern; es entsteht eine Nekrose an der Spitze und dem Außenrand des Blattes mit mehr oder weniger gleichmäßig verteilten Flecken. Ein späterer Mangel (nach Beginn der Traubenreife) äußert sich durch das Auftreten der „Bräunung“ zwischen den Blattadern. Kaliummangel ist eine der Ursachen für das Auftreten der „Traubenwelke".

Behandlung: Die beste Möglichkeit zur Vorbeugung des Kaliummangels besteht darin, für eine richtige Versorgung über den Boden zu sorgen, die mittels einer Bodenanalyse gemessen werden kann. Es ist besonders wichtig, darauf zu achten, dass vor der Pflanzung eine angemessene Menge Kalium ausgebracht wird und dass dann dem Boden regelmäßig Nährstoffe zugeführt werden. Dadurch müssen auch die durch Auswaschung entstehenden Verluste ausgeglichen werden. Eine sulfatische Kaliumdüngung (KALISOP®, Patentkali®) wird gegenüber dem Kaliumchlorid bevorzugt. Sollten während der Vegetationsperiode Mangelsymptome auftreten, kann man Kalium in Form einer Blattdüngung zuführen. Wird der Mangel frühzeitig behandelt, d.h. zu den Bedarfsspitzen, führt eine Wiederholung der Anwendung zu einer verbesserten Wirksamkeit.

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