Das 1x1 der Mangelsymptome

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Schwefelmangel (S)

Schwefelmangel trifft im Gegensatz zu Stickstoffmangel bei Gemüse in der Regel zuerst an der Triebspitze der jungen Blätter in Form einer Vergilbung auf. Die Triebspitze, später auch die jungen und mittleren Blätter werden gelb, an der Blattunterseite zeigt sich eine rötliche Verfärbung. Die Blätter wirken grob und spröde, das Wachstum der Gemüsekulturen verlangsamt sich bei Schwefelmangel. Auf Grund der Verwechselungsgefahr werden die Mangelsymptome häufig Stickstoffmangel zugeordnet.

Starker Schwefelmangel kommt im Gemüseanbau selten vor. Ausnahme ist der Kohlanbau, da Kohl für die Produktion von Senfölglycoside Schwefel benötigt. Auch die Zwiebelgewächse haben aufgrund der Bildung von Lauchöl (Allicin) als Geruchs- und Geschmacksstoff einen erhöhten Schwefelbedarf.

Zur Vorbeugung eines Schwefelmangels wird die Grunddüngung mit Patentkali® oder KALISOP® empfohlen. Bei bereits vorhandenem Schwefelmangel kann auf eine Blattdüngung mit EPSO Top® zurückgegriffen werden.

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