Das 1x1 der Mangelsymptome

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Phosphormangel (P)

Phosphormangel bei Gemüse zeigt sich häufig bereits zu Beginn der Vegetationsperiode. Der Pflanzenstängel sowie die älteren Blätter zeigen zunächst eine dunkelgrüne Färbung, später bläulich und typischerweise schließlich eine rot-violette Färbung (Anthocyanverfärbung). Das Wachstum der Gemüsekulturen ist ausgesprochen schwach. Die unter Phosphormangel leidenden Pflanzen haben kleine Blätter und einen schlechten Fruchtansatz. Besonders das Wurzelwachstum ist stark eingeschränkt. Bei anhaltendem Phosphormangel sind auch die mittleren und jungen Blätter betroffen. Es kann zu einem starken Laubabfall kommen.

Tomaten entwickeln dünne Stängel, die Blätter vertrocknen und fallen ab. Bei Kohlarten bleiben die an Phosphormangel leidenden Pflanzen im Vergleich zu den gesunden Pflanzen bedeutend in ihrer Entwicklung zurück.

Das Hauptaugenmerk muss auf der Vorbeugung eines Phosphormangels liegen. In Abhängigkeit vom Bodengehalt haben sich Gaben von 50-80 kg P2O5 ha-1 bei Paprika sowie Gaben von 90-150 kg P2O5 ha-1 für die Tomate als gut erwiesen, wobei jeweils ein Teil davon als Startdüngung gegeben werden sollte. Phosphathaltige Blattdünger können Ertragsausfälle reduzieren, einen Mangel jedoch nie ganz beheben.

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