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Die Kompetenz in Kalium und Magnesium

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Gemüse

 

Qualität für die menschliche Ernährung

Gemüse hat einen besonderen Stellenwert in der menschlichen Ernährung. Dank des Reichtums an Wert gebenden Inhaltsstoffen und den sehr geringen Fettgehalten ist Gemüse einfach gesund. Gemüse trägt auch wesentlich zur Versorgung des Menschen mit Mineralstoffen bei. Deshalb muss der Düngung besondere Bedeutung zugemessen werden.

 

Anders als bei den landwirtschaftlichen Kulturen liegt der Erntezeitpunkt von Gemüsearten oft mitten in der vegetativen Entwicklung. Deshalb muss rechtzeitig ein ausreichendes Nährstoffangebot zur Verfügung gestellt werden.

Qualitätsgemüse muss vielen Ansprüchen gerecht werden:

 

Marktwert Innere Qualität,
Gesundheitswert
Eignungswert
Geschmack Nährstoffe Frischverbrauch
Farbe Mineralstoffe Konservierung
Form Vitamine  
Größe Ballaststoffe  
Gewicht    
Konsistenz    

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Kalium für die Ertragssicherheit

Grundvoraussetzung für die Erzeugung hoher Erträge und Spitzenqualitäten ist eine optimale Kaliumversorgung. Die meisten Gemüsearten zeichnen sich durch einen hohen Kaliumbedarf aus. Dieser ist etwa um ein Drittel höher als der Stickstoffbedarf. Die Höhe der Kaliumdüngung richtet sich nach der Nährstoffabfuhr, wobei man fünf Gemüsegruppen unterscheiden kann.

 

Gruppierung der Gemüsearten nach Höhe des Kalium-Entzuges durch den Marktertrag

 

Bereich         K2O       
(kg ha-1)
Gemüsearten
sehr niedrig < 100 Brokkoli, Buschbohnen, Erbsen, Feldsalat, Radicchio, Radieschen, Rosenkohl, Stangenbohnen, Spargel
niedrig 100-150 Blumenkohl, Grünkohl, Kopfsalat, Petersilie, Porree, Spinat, Zuckermais, Zwiebeln
mittel 150-200 Chinakohl, Eichblattsalat, Kohlrabi, Wirsing
hoch 200-250 Chicoree, Eissalat, Endivien, Rettich, Rotkohl, Tomate, Weißkohl
sehr hoch > 250 Fenchel, Möhren, Rote Beete, Sellerie, Zucchini

Gruppierung der Gemüsearten nach Höhe des Kalium-Entzuges durch den Marktertrag

 

Bereich         K2O       
(kg ha-1)
Gemüsearten
sehr niedrig < 100 Brokkoli, Buschbohnen, Erbsen, Feldsalat, Radicchio, Radieschen, Rosenkohl, Stangenbohnen, Spargel
niedrig 100-150 Blumenkohl, Grünkohl, Kopfsalat, Petersilie, Porree, Spinat, Zuckermais, Zwiebeln
mittel 150-200 Chinakohl, Eichblattsalat, Kohlrabi, Wirsing
hoch 200-250 Chicoree, Eissalat, Endivien, Rettich, Rotkohl, Tomate, Weißkohl
sehr hoch > 250 Fenchel, Möhren, Rote Beete, Sellerie, Zucchini

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Schwefel und Magnesium zur Sicherung der Qualität

Schwefel – Für hohe Qualität

Zur Erzeugung bester Qualität benötigen alle Feldgemüsearten neben Kalium und Magnesium eine relativ hohe Schwefelzufuhr. So kann durch die S-Düngung die Bildung von Lauch- und Senfölen, die für Geschmack und Aroma verantwortlich sind, ebenso wie der typische Geschmack und Geruch verschiedener Kohlarten und von Spargel positiv beeinflusst werden. Schwefelmangel infolge unterlassener Düngung führt zu einem ungünstigen N/S-Verhältnis und der ausgebrachte Stickstoff wird schlechter ausgenutzt. Dies führt zur Nitratauswaschung im Boden, kann aber auch zu einer Erhöhung der Nitratgehalte in den Ernteprodukten beitragen.

 

Magnesium – Erhöht den Marktwert

Magnesium, der Nährstoff für das Blattgrün, ist verantwortlich für die Ausfärbung der Ernteprodukte. Mangelnde Grünausfärbung führt bei zahlreichen Gemüsearten zu einem deutlich verringerten Marktwert. Des Weiteren kommt es zu Stoffwechselstörungen in der Pflanze und häufig auch zu einer Nitratanreicherung. Die Höhe des Magnesium-Bedarfs ist vergleichbar mit der des Phosphats. Je nach Ertragsniveau und Kulturart nehmen die Pflanzen 30-70 kg MgO ha-1 auf.

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Welcher Kaliumdünger zu welchen Kulturen?

Die meisten Freilandgemüsearten sind besonders im Jugendstadium (als Keimlinge und Setzlinge) chloridempfindlich. Deshalb sollte bei einer Düngung vor der Aussaat und dem Pflanzen sowie bei der Kopfdüngung Kalium und Magnesium in Sulfatform gegeben werden.


Die positive Wirkung sulfatischer Kaliumdünger konnte in zahlreichen Versuchen u.a. anhand der Auflaufrate ermittelt werden.

Die meisten Freilandgemüsearten sind besonders im Jugendstadium (als Keimlinge und Setzlinge) chloridempfindlich. Deshalb sollte bei einer Düngung vor der Aussaat und dem Pflanzen sowie bei der Kopfdüngung Kalium und Magnesium in Sulfatform gegeben werden.


Die positive Wirkung sulfatischer Kaliumdünger konnte in zahlreichen Versuchen u.a. anhand der Auflaufrate ermittelt werden.

 

Übersicht über chloridempfindliche und chloridverträgliche Gemüsearten

 

besonders chloridempfindlich
während der gesamten Vegetationsperiode
als chloridverträglich gelten
Bohne Mangold
Chicoree Sellerie
Gurke Rote Beete
Kürbis Spargel
Zucchini  
Zwiebel  

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Düngeempfehlungen

Da die meisten Gemüsearten chloridempfindlich sind, sollte darauf geachtet werden, dass vornehmlich chloridfreie Düngemittel eingesetzt werden.

 

Empfehlungen zur Bodendüngung

 

Empfehlungen zur Blattdüngung

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