Raps

Nährstoffversorgung Raps

 

Raps für Öl und Energie

Der Rapsanbau hat in Europa eine große Bedeutung für viele landwirtschaftliche Betriebe. Eine hohe Nachfrage bei knapp versorgtem Markt gewährleistet nachhaltig feste Erzeugerpreise. Rapsöl wird als hochwertiges Speiseöl auf den Weltmärkten verstärkt nachgefragt. Große Kapazitäten für die Verarbeitung von Körnerraps als nachwachsender Rohstoff für Biodiesel u.a. benötigen entsprechende Anbauflächen.

Der beachtliche Vorfruchtwert von Raps, der bei Winterweizen bis zu 10 % Mehrertrag gegenüber Weizenselbstfolge betragen kann, steigert die Wirtschaftlichkeit der Fruchtfolge. Zudem ist bei Raps eine besondere Eignung für arbeits- und kostensparende pfluglose Bestellverfahren vorhanden.

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Raps braucht Kalium

Raps stellt hohe Ansprüche an die Nährstoffversorgung und benötigt neben Stickstoff vor allem Kalium für eine optimale Ertragsbildung.

Einfluss der Kaliumdüngungsform auf den Kornertrag und die Qualität bei Winterraps 2006

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Magnesium und Schwefel für hohe Ölgehalte im Raps

Magnesium

 

Schwefel

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Bordüngung – eine Standartmaßnahme im Rapsanbau

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Manganversorgung auf humosen Böden im Rapsanbau beachten

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Düngeempfehlungen für Raps

Ziel der Düngung ist es, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, um langfristig das natürliche Ertragspotential ausschöpfen zu können. Dazu muss ein optimaler Nährstoffgehalt im Boden erhalten werden (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“), d.h. mit dem Erntegut abgefahrene Nährstoffe müssen durch Düngung ersetzt werden. Zuzüglich zum Nährstoffentzug kommen Zuschläge für standortspezifische Verluste (beispielsweise durch Auswaschung) und zum Ausgleich früherer Defizite.
 
Der Gesamtentzug eines Pflanzenbestandes ergibt sich aus dem Nährstoffentzug durch Abfuhr des Haupternteproduktes (z.B. Korn, Knolle, Rübe) und des Ernterestes (z.B. Stroh, Kraut, Blatt). Verbleiben die Erntereste auf der Fläche, so muss nur der Nährstoffentzug durch das Haupternteprodukt ersetzt werden.

 

Empfehlungen zur Bodendüngung

Die Tabelle zeigt Düngungsempfehlungen berechnet am Nährstoffentzug des Haupternteproduktes auf Basis optimaler Boden-Nährstoffgehalte (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“). Zuschläge für standortspezifische Verluste durch Auswaschung, Fixierung oder Erosion sind dabei nicht berücksichtigt.

 

Empfehlungen zur Blattdüngung

 

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