Mais

Nährstoffversorgung Mais

 

Mais – die Hochleistungspflanze

Die Verwendung der Maispflanze ist vielseitig. Neben der traditionellen Nutzung als Silo- bzw. Körnermais und als Silagepflanze wächst die Bedeutung als nachwachsender Rohstoff. Hier findet Mais Einsatz in Biogasanlagen sowie als Ölbindemittel, als Verpackungs- oder Stoßschutzmaterial.

 

Was macht Mais zu einer Hochleistungspflanze?

 

Eine optimale Düngung ist daher von entscheidender Bedeutung, um der Entwicklung des Leistungspotentials gerecht zu werden.

 

Nährstoffentzüge von Mais bei unterschiedlichem Ertragsniveau

 

Ertrag
(t ha-1 TM*)
Stickstoff
(kg ha-1)
Phosphor
(kg ha-1)
Kalium
(kg ha-1)
Magnesium
(kg ha-1)

15

190 80 225 45

20

305 125 360 75

25

420

170

495

105

 

*bei 30 % Trockensubstanz in der Frischmasse

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Kalium – Grundlage sicherer Maiserträge

 

Einfluss von gesteigerten K- und Mg-Gaben auf den Ertrag von Silomais bei gleichbleibender Stickstoff- (N) und Phosphordüngung (P2O5)

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Magnesium – der Garant für volle Maiskolben

Der Magnesiumbedarf der Maispflanze liegt bei 50-70 kg MgO ha-1. Etwa 2/3 davon werden innerhalb von 4 bis 6 Wochen, zwischen Reihenschluss und Blüte, aufgenommen. Dabei sind folgende Parameter zu beachten:

 

Der Einfluss einer Unterfuß- und Reihendüngung durch ESTA® Kieserit gran. auf den Maisertrag (K+S KALI GmbH – Feldversuche aus 4 Jahren auf 14 Standorten)

 

Düngung betriebsüblich plus 200-400 kg
ESTA® Kieserit gran. ha-1
100 %* 108 %

 

*Ertragsniveau ca. 9 t TM ha-1 bei Körnermais und ca. 16 t TM ha-1 bei Silomais

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Mit Bor und Mangan Ertragsreserven im Mais gezielt ausreizen

Bor

 

Mangan

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Düngeempfehlungen für Mais

Ziel der Düngung ist es, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, um langfristig das natürliche Ertragspotential ausschöpfen zu können. Dazu muss ein optimaler Nährstoffgehalt im Boden erhalten werden (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“), d.h. mit dem Erntegut abgefahrene Nährstoffe müssen durch Düngung ersetzt werden. Zuzüglich zum Nährstoffentzug kommen Zuschläge für standortspezifische Verluste (beispielsweise durch Auswaschung) und zum Ausgleich früherer Defizite.
 
Der Gesamtentzug eines Pflanzenbestandes ergibt sich aus dem Nährstoffentzug durch Abfuhr des Haupternteproduktes (z.B. Korn, Knolle, Rübe) und des Ernterestes (z.B. Stroh, Kraut, Blatt). Verbleiben die Erntereste auf der Fläche, so muss nur der Nährstoffentzug durch das Haupternteprodukt ersetzt werden.

 

Empfehlungen zur Bodendüngung

Die Tabelle zeigt Düngungsempfehlungen berechnet am Nährstoffentzug des Haupternteproduktes auf Basis optimaler Boden-Nährstoffgehalte (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“). Zuschläge für standortspezifische Verluste durch Auswaschung, Fixierung oder Erosion sind dabei nicht berücksichtigt.

 

Gesamtentzug (inkl. Ernte­rück­stände) Entzug durch Haupternte­produkt Düngungsempfehlung für Nährstoffentzüge
bei optimaler Nährstoff-Bodengehaltsklasse pro Hektar
    Gesamtentzug durch Haupternteprodukt
(kg ha-1)
K2O / MgO / S
(kg ha-1)
K2O / MgO / S
Kalium Magnesium Kalium Magnesium
Körner- und Silomais
(bei 9 t Ertrag)
230 / 61 / 16 50 / 31 / 10 575 kg Korn-Kali® 245 kg ESTA® Kieserit 125 kg Korn-Kali® 125 kg ESTA® Kieserit
    Korn-Kali ESTA Kieserit Korn-Kali ESTA Kieserit
Energiemais
(bei 22 t Ertrag)
370 / 50 / 25   925 kg Korn-Kali® 200 kg ESTA® Kieserit    
    Korn-Kali ESTA Kieserit    

 

 

Empfehlungen zur Blattdüngung

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