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Mais

Mais – die Hochleistungspflanze

Kalium – Grundlage sicherer Maiserträge

Magnesium – der Garant für volle Maiskolben

Mit Bor und Mangan Ertragsreserven im Mais gezielt ausreizen

Düngeempfehlungen für Mais

Video zur Nährstoffversorgung bei Mais

 

Mais – die Hochleistungspflanze

Die Verwendung der Maispflanze ist vielseitig. Neben der traditionellen Nutzung als Silo- bzw. Körnermais und als Silagepflanze wächst die Bedeutung als nachwachsender Rohstoff. Hier findet Mais Einsatz in Biogasanlagen sowie als Ölbindemittel, als Verpackungs- oder Stoßschutzmaterial.

 

Was macht Mais zu einer Hochleistungspflanze?

  • Die Maispflanze weist den höchsten züchterischen Fortschritt auf.
  • Mais wandelt Lichtenergie sehr wirkungsvoll in Ertrag um.
  • Mais hat den größten Tageszuwachs an Biomasse, so entstehen in kürzester Zeit hohe Grünmasseerträge.
  • Mais besitzt die Fähigkeit, hohe Nährstoffmengen in Ertrag und wertvolle Inhaltsstoffe umzusetzen.

 

Eine optimale Düngung ist daher von entscheidender Bedeutung, um dem Leistungspotential gerecht zu werden.

 

Nährstoffentzüge von Mais bei unterschiedlichem Ertragsniveau

 

Ertrag
(t ha-1 TM*)
Stickstoff
(kg ha-1)
Phosphor
(kg ha-1)
Kalium
(kg ha-1)
Magnesium
(kg ha-1)

15

190 80 225 45

20

305 125 360 75

25

420

170

495

105

 

*bei 30 % Trockensubstanz in der Frischmasse

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Kalium – Grundlage sicherer Maiserträge

  • Ein Maisbestand nimmt innerhalb weniger Wochen – bis zum Fahnenblattschieben Ende Juli – durchschnittlich 240 kg K2O je Hektar auf.
  • Kalium (K) aus der Gülle reicht häufig nicht aus, um die Ertragserwartung zu erfüllen.
  • Eine mineralische Kaliumdüngung führt auch unter ungünstigen Wachstumsbedingungen zu sichtbar besseren Beständen.
  • Eine hohe Kaliumverfügbarkeit in der Hauptwachstumsperiode sichert einen standfesten Mais, drängt die Stängelfäule zurück und verhindert dadurch Ernteerschwernis und Ertragsverluste durch Lager.
  • Eine optimale Kaliumwirkung ist nur in Verbindung mit dem Nährstoff Magnesium (Mg) gegeben.

 

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Magnesium – der Garant für volle Maiskolben

Der Magnesiumbedarf der Maispflanze liegt bei 50-70 kg MgO ha-1. Etwa zwei Drittel davon werden innerhalb von 4 bis 6 Wochen, zwischen Reihenschluss und Blüte, aufgenommen. Dabei sind folgende Parameter zu beachten:

  • Das Kalium-/Magnesiumverhältnis im Boden sollte nicht weiter als 2:1 sein, um eine optimale Magnesiumversorgung zu gewährleisten.
  • Gülle allein kann mit einem K/Mg-Verhältnis von 4,5:1 die Magnesiumversorgung nicht sicherstellen.
  • Eine gute Magnesiumversorgung sichert einen hohen Chlorophyllgehalt in den Blättern, wodurch die Leistungsfähigkeit des Maisbestandes gewährleistet wird.
  • Eine hohe Assimilationsleistung und ein verbesserter Abtransport der Assimilate sind Grundlagen einer vollen Kornausbildung.

 

Der Einfluss einer Unterfuß- und Reihendüngung durch ESTA® Kieserit gran. auf den Maisertrag (K+S KALI GmbH – Feldversuche aus 4 Jahren auf 14 Standorten)

 

Düngung betriebsüblich plus 200-400 kg
ESTA® Kieserit gran. ha-1
100 %* 108 %

 

*Ertragsniveau ca. 9 t TM ha-1 bei Körnermais und ca. 16 t TM ha-1 bei Silomais

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Mit Bor und Mangan Ertragsreserven im Mais gezielt ausreizen

Bor

  • Mais zählt zu den besonders borbedürftigen Kulturpflanzen (150-200 g Bor ha-1).
  • Die Versorgung des Bestandes über die Gülle (2 g Bor ha-1) ist völlig unzureichend.
  • Bor ist für den reibungslosen Transport der gebildeten Zucker und für die nachfolgende Stärkesynthese verantwortlich.
  • Bor fördert die Anlage und Ausbildung von Kolben und Korn.
  • Für eine optimale Ausbildung der Kornreihen und des Kolbens muss ab 4- bis 10-Blattstadium ausreichend Bor zur Verfügung stehen.
  • Eine gute Bor-Versorgung verschiebt daher den Maisertrag zu Gunsten des Korn- bzw. Kolbenanteils und verbessert somit die Futterqualität durch steigenden Energiegehalt bzw. Erhöhung des Marktwertes.

 

Mangan

  • Mangan nimmt ähnlich wie Magnesium eine zentrale Funktion bei der Chlorophyll- und Photosynthese ein. Hierdurch kann eine optimale Assimilation der Maispflanze sichergestellt werden, was sich positiv auf den Ertrag auswirkt.
  • Mangan fördert das Wachstum der Seitenwurzeln und verbessert damit die Nährstoffaufnahme aus dem Boden.
  • Nur ein gut versorgter Bestand kann sein Ertragspotential ausschöpfen.  
  • Zur Vermeidung von Nährstoffkonkurrenzen sollte eine Manganblattdüngung stets mit Magnesium kombiniert werden.

 

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Düngeempfehlungen für Mais

Ziel der Düngung ist es, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, um langfristig das natürliche Ertragspotential ausschöpfen zu können. Dazu muss ein optimaler Nährstoffgehalt im Boden erhalten werden (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“), d.h. mit dem Erntegut abgefahrene Nährstoffe müssen durch Düngung ersetzt werden. Zuzüglich zum Nährstoffentzug kommen Zuschläge für standortspezifische Verluste (beispielsweise durch Auswaschung) und zum Ausgleich früherer Defizite.
 
Der Gesamtentzug eines Pflanzenbestandes ergibt sich aus dem Nährstoffentzug durch Abfuhr des Haupternteproduktes (z.B. Korn, Knolle, Rübe) und des Ernterestes (z.B. Stroh, Kraut, Blatt). Verbleiben die Erntereste auf der Fläche, so muss nur der Nährstoffentzug durch das Haupternteprodukt ersetzt werden.

 

Empfehlungen zur Bodendüngung

Die Tabelle zeigt Düngungsempfehlungen berechnet am Nährstoffentzug des Haupternteproduktes auf Basis optimaler Boden-Nährstoffgehalte (in Deutschland Bodengehaltsklasse „C“). Zuschläge für standortspezifische Verluste durch Auswaschung, Fixierung oder Erosion sind dabei nicht berücksichtigt.

 

Gesamtentzug (inkl. Ernte­rück­stände) Entzug durch Haupternte­produkt Düngungsempfehlung für Nährstoffentzüge
bei optimaler Nährstoff-Bodengehaltsklasse pro Hektar
    Gesamtentzug durch Haupternteprodukt
(kg ha-1)
K2O / MgO / S
(kg ha-1)
K2O / MgO / S
Kalium Magnesium Kalium Magnesium
Körner- und Silomais
(bei 9 t Ertrag)
230 / 61 / 16 50 / 31 / 10 575 kg Korn-Kali® 245 kg ESTA® Kieserit 125 kg Korn-Kali® 125 kg ESTA® Kieserit
    Korn-Kali ESTA Kieserit Korn-Kali ESTA Kieserit
Energiemais
(bei 22 t Ertrag)
370 / 50 / 25   925 kg Korn-Kali® 200 kg ESTA® Kieserit    
    Korn-Kali ESTA Kieserit    

 

 

Empfehlungen zur Blattdüngung

  • EPSO Top® zur Deckung des Magnesium- und Schwefelbedarfs, sowie EPSO Microtop®, EPSO Profitop® oder EPSO Combitop® zur Düngung von Magnesium, Schwefel und ausgewählten Spurenelementen. Wir empfehlen ca. 25 bis 40 kg ha-1 als 5 %ige Lösung (5 kg pro 100 l Wasser)  im 4- bis 10-Blattstadium, gegebenenfalls in mehreren Teilgaben.

     

    EPSO Top®
    EPSO Microtop®
    EPSO Combitop®

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Video zur Nährstoffversorgung bei Mais

Nährstoffversorgung bei Mais – optimales Wachstum – mehr Ertrag

Mais ist eine Hochleistungspflanze mit verschiedenen Nutzungsrichtungen, die hohe Ansprüche an die Kalium- und Magnesiumversorgung stellt. Die Nährstoffansprüche zur optimalen Versorgung sind vielfältig, auch die Nährstoffe Phosphor, Bor und Mangan dürfen bei der Entwicklung von standfesten Maispflanzen mit Kolben keinesfalls unterschätzt werden.

Hören und sehen Sie, was unser Fachberater zur Ausbildung hervorragender Maisbestände und -erträge empfiehlt. 

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