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Die Haldenkapazitätserweiterung II (HKE II) des Kaliwerkes Zielitz

Eine stetig wachsende Weltbevölkerung sorgt für steigende Ansprüche bei der Qualität und der Menge der weltweit produzierten Nahrungsmittel. Um die globale Versorgung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen, braucht es eine effiziente und optimale Düngung der vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen. Im Zuge dessen steigt seit Jahren der weltweite Bedarf an Kalidüngemittel. Das Werk Zielitz gehört zu den international leistungsfähigsten Kalistandorten und produziert seit 1973 Düngemittel, um die stetig steigende Nachfrage zu befriedigen.

 

Im Rahmen der übertägigen Aufbereitungsprozesse wird der Wertstoff (Kaliumchlorid) von den sonstigen Bestandteilen des Rohsalzes getrennt. Dabei fallen mit der Kaliproduktion weltweit unvermeidbar Aufbereitungsrückstände an, deren weitere Verwertung derzeit technisch nicht möglich, ökologisch nicht nachhaltig und wirtschaftlich nicht sinnvoll ist – so auch in Zielitz. K+S und das Kaliwerk Zielitz operieren nach dem „Stand der Technik“ und unternehmen vielfältige Anstrengungen zur Reduzierung der Auswirkungen der mit dem Bergbau unvermeidlich verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft.

Haldenerweiterung sichert Zukunft

Um die Produktion am Standort Zielitz weiter zu sichern, ist daher auch künftig die Aufhaldung der unvermeidbaren Rückstände aus der Aufbereitung des Rohstoffs unter Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Umwelt- und Sicherheitsanforderungen erforderlich. Da die aktuell vorhandene Haldenerweiterungsfläche Ende dieses Jahrzehntes erschöpft sein wird, planen wir eine Erweiterung der aktuell genehmigten Aufstandsfläche, die Haldenkapazitätserweiterung II (HKE II).

 

Die Erschließung der untertägigen Lagerstätte, verbunden mit der Erweiterung der übertägigen Anlagen und Halden, folgt der Zielstellung des Landes Sachsen-Anhalt, dokumentiert im Landesentwicklungsplan LEP LSA 2010, und setzt diese konkret um.

 

Nach derzeitigen Planungen wird die Kapazität der zu beantragenden Erweiterungsfläche von ca. 200 ha die Rückstandsaufhaldung bis Mitte des Jahrhunderts absichern und ist somit die Grundvoraussetzung für weitere rund 40 Jahre Kaliproduktion am Standort Zielitz.

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