Genehmigungsverfahren

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass Ende 2019 die gemäß den Planfeststellungsbeschlüssen aus dem Jahr 1995 genehmigte Fläche der Halde Wintershall erschöpft sein wird. Das geplante Vorhaben „Nachhaltiges Rückstandsmanagement (RM) am Standort Wintershall“ umfasst vor diesem Hintergrund die Entsorgung der festen bergbaulichen Abfälle ab Anfang 2020 auf einer Erweiterungsfläche der Halde Wintershall von ca. 25,7 ha zzgl. des Randstreifens und des geplanten Haldenbeckens. Dies entspräche einer Reichweite von ca. 9 Jahren, womit die Produktion am Standort bis ca. 2030 gesichert werden könnte.

 

Derzeit führt die K+S KALI GmbH, Werk Werra ein bergrechtliches Genehmigungsverfahren für die Haldenerweiterung durch. Dieses beinhaltet die Erstellung eines Rahmenbetriebsplanes, für dessen Zulassung ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung, einschließlich eines integrierten Raumordnungsverfahrens und einer Umweltverträglichkeitsprüfung, durchzuführen ist. Die Vorhabensbeschreibung für das Planfeststellungsverfahren wurde im Juni 2012 eingereicht, der Scopingtermin (Festlegung der Untersuchungsinhalte im Verfahren) erfolgte im Februar 2013. Derzeit werden die Antragsunterlagen erstellt und notwendige Untersuchungen durchgeführt. Die Einreichung der Unterlagen für das Genehmigungsverfahren ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen, daran schließen sich die weiteren Verfahrensschritte (u.a. die Öffentlichkeitsbeteiligung) an.

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