ESTA®-Anlage am Standort Hattorf

Das wurde geschaffen:

Neubau einer ESTA®-Anlage mit einer Höhe von ca. 50 m, einer Länge von ca. 104 m und einer Breite von ca. 9 m im nördlichen und bis zu ca. 23 m im südlichen Bereich

Diese Großkomponenten enthält die Anlage:

u.a. Fließbettkühler, Filter, Scheider, Silos, Mühle, Sieb sowie Band- und Trogkettenförderer

Bauzeit:

18 Monate

Inbetriebnahme:

Januar 2014

Besonderheiten:

  • K+S-eigenes, abwasserreduzierendes Verfahren
  • Maschinentechnik vollständig durch K+S geplant
  • Fertigung der Scheider und der Trogkettenförderer durch eigene Verbundwerkstatt ZW in Heringen

Das wird mit der Anlage erreicht:

Die Umstellung von der Kieserit-Nassgewinnung auf das trockene ESTA®-Verfahren ermöglicht die Reduzierung des Salzabwassers.

So funktioniert das ESTA®-Verfahren:

Dieses Trennverfahren kommt ohne Salzabwassererzeugung aus; es ist eine Entwicklung von K+S. Zunächst wird das Rohsalz auf eine Korngröße unter einem Millimeter fein aufgemahlen, damit das Mineralgemisch in seine Bestandteile aufgeschlossen wird. In einem nächsten Schritt werden die Salze so vorbereitet, dass sie sich gegeneinander positiv bzw. negativ aufladen. Auf diese Weise aufgeladen, rieseln die Salzkristalle durch einen „Freifallscheider“. Dieser besteht im Wesentlichen aus zwei Elektroden, zwischen denen ein elektrisches Hochspannungsfeld vorhanden ist. Hier werden die elektrisch unterschiedlich geladenen Kristalle zur Anode bzw. Kathode abgelenkt. Unterhalb der Freifallscheider werden die sortierten Mineralien getrennt aufgefangen.

„Das ESTA®-Verfahren beruht auf einer Erscheinung, die wir auch im täglichen Leben beobachten können: Reibt man unter bestimmten physikalischen Bedingungen einen Stoff an einem anderen Material, so können sich beide gegeneinander „elektrisch“ aufladen", sagt Dirk-Michael Ernst, Projektleiter ESTA

So funktioniert das ESTA®-Verfahren:

Dieses Trennverfahren kommt ohne Salzabwassererzeugung aus; es ist eine Entwicklung von K+S. Zunächst wird das Rohsalz auf eine Korngröße unter einem Millimeter fein aufgemahlen, damit das Mineralgemisch in seine Bestandteile aufgeschlossen wird. In einem nächsten Schritt werden die Salze so vorbereitet, dass sie sich gegeneinander positiv bzw. negativ aufladen. Auf diese Weise aufgeladen, rieseln die Salzkristalle durch einen „Freifallscheider“. Dieser besteht im Wesentlichen aus zwei Elektroden, zwischen denen ein elektrisches Hochspannungsfeld vorhanden ist. Hier werden die elektrisch unterschiedlich geladenen Kristalle zur Anode bzw. Kathode abgelenkt. Unterhalb der Freifallscheider werden die sortierten Mineralien getrennt aufgefangen.

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