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Genehmigungsverfahren

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass ca. Ende September 2018 die gemäß den Planfeststellungsbeschlüssen aus dem Jahr 2004 genehmigte Fläche der Halde Hattorf erschöpft sein wird. Das geplante Vorhaben „Nachhaltiges Rückstandsmanagement (RM) am Standort Hattorf (Haldenerweiterung Hattorf)“ umfasst vor diesem Hintergrund die Entsorgung der festen bergbaulichen Abfälle ab dem Jahr 2018 auf einer Erweiterungsfläche von ca. 62 ha zzgl. ca. 16 ha für einen Haldenrandstreifen und ca. 1,1 ha für ein Haldenwasserbecken. Dies entspräche einer Reichweite von 21 Jahren, womit die Produktion am Standort bis ca. 2039 gesichert werden könnte.

 

Derzeit führt die K+S KALI GmbH, Werk Werra, ein bergrechtliches Genehmigungsverfahren für die Haldenerweiterung durch. Dieses beinhaltet die Erstellung eines Rahmenbetriebsplanes, für dessen Zulassung ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung, einschließlich eines integrierten Raumordnungsverfahrens und einer Umweltverträglichkeitsprüfung, durchzuführen ist. Die Einreichung der Unterlagen für das Genehmigungsverfahren erfolgte Ende Juni 2014. Der Erörterungstermin fand vom 16. bis 18.02.2016 in Kassel statt. Weitere Verfahrensschritte folgten.

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