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Sigmundshall – Wunstorf

Am 21. Dezember 2018 endet die Kaliförderung im Werk Sigmundshall. Nach fast 120 Jahren Kalibergbau sind die wirtschaftlich gewinnbaren Vorräte erschöpft und die Arbeit zwischen 1.100 und 1.400 Metern Tiefe bringt Menschen und Technik an ihre Grenzen.

Neben den erforderlichen Sicherungsarbeiten, die noch einige Jahre in Anspruch nehmen werden, möchte K+S den Standort zum Innovationszentrum für die Erprobung und Ansiedlung neuer Geschäftsfelder entwickeln.

Werkleiter Gereon Jochmaring (Mitte) und die Produktionsleiter Dr. Günter Ciernioch (li.) und Henning Korte (re.) bedanken sich bei der Belegschaft.

Dank an ein starkes Team

Die Einstellung der Kaliproduktion bringt nicht nur Veränderungen für das Werk und die Gemeinden in seinem Umfeld. Sie bedeutet vor allem für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhebliche Veränderungen ihrer persönlichen Lebensumstände. Für Werkleiter Gereon Jochmaring und seine Kollegen ist es daher alles andere als selbstverständlich, mit welchem Engagement die Belegschaft im zurückliegenden Jahr gearbeitet hat. Gerade deswegen ist es dem Management-Team ein besonderes Anliegen, Danke zu sagen:

„Mit der Bekanntgabe der Produktionseinstellung ist vor einem Jahr das Ende einer langen Ära des Kalibergbaus in Bokeloh eingeläutet worden. Gleichzeitig sollte aber auch 2018 noch weiter produziert werden. Das war für uns alle eine enorme Herausforderung, insbesondere aber für die Kolleginnen und Kollegen, die sich beruflich neu orientieren mussten. Heute – nach einem Jahr – dürfen wir feststellen, dass bis zur „letzten Tonne“ mit hoher Leistungsbereitschaft weitergearbeitet wird. Das ist dem Engagement eines starken Teams zu verdanken. Für diese anerkennenswerte Leistung allen Sigmundshallern unser herzliches Dankeschön!

Denjenigen, die zukünftig an einem anderen Standort von K+S oder außerhalb des Unternehmens tätig sein werden, wünschen wir von Herzen besten Erfolg. Nehmen Sie Ihre Tätigkeit in unserem Werk als positive Erfahrung mit auf Ihren weiteren Lebensweg. Aber auch hier auf dem Tienberg geht es weiter. Über die anstehenden Verwahrungsarbeiten hinaus wird der REKAL-Betrieb wie bisher produzieren. Und es ist geplant, Sigmundshall zum Standort für Innovationen und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zu machen. Auch wenn die Kaliproduktion nun an diesem Standort ihr Ende erreicht hat - eine neue Ära beginnt.“

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