Über K+S KALI  ›   Aktuelles  ›  

08.10.2018

125 Jahre Kalibergbau an der Werra: Das Werratal hat das große Jubiläum gefeiert

Mit zahlreichen Aktionen und vielen Gästen hat das Werk Werra zusammen mit der Stadt Heringen (Werra) und dem Werra-Kalibergbau-Museum (WKM) Heringen  vom 3. bis 7. Oktober 2018 125 Jahre Kalibergbau im Werratal gefeiert. 

Den Auftakt der Festwoche „125 Jahre Kaliberbau im Werratal“ bildete die Enthüllung eines Förderwagens im Ortseingangsbereich von Kaiseroda, wo im Oktober 1893 der erste Kalifund im Werra-Kalirevier bestätigt wurde. Mit dabei: Landrat Reinhard Krebs, Johannes Zapp, Leiter Gruben des Werkes Werra sowie weitere Vertreter des Werkes (Werksleitung, Managementteam, Betriebsrat), des Ortsvereins Kaiseroda sowie der Medien aus Hessen und Thüringen. „Wir wollen hier noch bis 2060 Kali abbauen“, sagte Zapp.

Nach der Enthüllung ging es vom nahegelegenen Hämbacher Kreisel mit einem symbolischen Fackellauf per Rad nach Heringen, den Veranstaltungsort der meisten Aktionen während der folgenden Tage. Knapp 20 fitte Radfahrer transportierten dabei das Grubenlicht 40 km durch sämtliche Kaligemeinden. Den Startschuss am Hämbacher Kreisel gab Landrat Reinhard Krebs (Wartburgkreis); empfangen wurden die Radler am Werra-Kalibergbau-Museum von Landrat Dr. Michael Koch.

Abends waren mehrere Hundert Besucher zu Thüringer Bratwurst und Musik zum Erlebnis Bergwerk Merkers gekommen. Ein besonderer Hingucker war dabei die spektakuläre Beleuchtung der beiden Fördergerüste Merkers III und II.

Am 2. Tag der Festwoche stand die Stimmung im Mittelpunkt. Bei der KALI-Gaudi feierten die Menschen aus Heringen und der Region ein flottes musikalisches Oktoberfest mit Sängerin Marilena, der Freddy Pfister Band aus dem Zillertal und dem Kult-Trio „Randfichten“ aus Sachsen. Die Besucher machten fleißig mit, klatschten, schunkelten und waren in bester Feierlaune. Am Abend und in der Nacht wurden die beiden Fördergerüste Schacht Unterbreizbach I und Schacht Unterbreizbach II angeleuchtet. Ein echter optischer Blickfang!

Den Höhepunkt der Festwoche bildete am 5. Oktober - also auf den Tag genau 125 Jahre, nachdem der Kalifund beurkundet worden war - ein Festakt mit viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft im Bürgerhaus in Heringen. Mit dabei die beiden Ministerpräsidenten aus Hessen und Thüringen sowie der Bundesarbeitsminister. Zudem gab es eine Talkrunde und Darbietungen lokaler Vereine und Musiker. Am Abend und in der Nacht wurden das Fördergerüst von Schacht Grimberg (Wintershall) sowie das Werra-Kalibergbau-Museum in Heringen in weithin leuchtenden Farben angestrahlt.

Am vorletzten Tag der Festwoche gab es für Interessierte die Möglichkeit, an Führungen im Bereich der Hochreinen Salze am Standort Wintershall des Werkes Werra teilzunehmen. Im Viertelstundentakt ging es in Gruppen durch den Bereich, in dem Produkte hergestellt werden, die in der Pharmazie, in der Medizin und Lebensmittelindustrie angewendet werden. Später wurden die Fördergerüste der Schachtanlagen Hera und Herfa in buntes Licht getaucht.

Finale: Nach einem Erntedankgottesdienst und dem Fußballturnier "Kali-Cup", den die Mannschaft aus Heringen vor dem Team vom Werk Werra und der Philippsthaler Mannschaft gewann, stand das große letzte Highlight auf dem Programm: ein großer Festumzug in der Heringer Innenstadt, welchen die Stadt Heringen unter das Motto „125 Jahre Kalibergbau und wir“ gestellt hatte. Etwa 30 Gruppen, Motivwagen und Musikgruppen schlängelten sich vorbei an den Buden des Kuppenrhöner Wandermarktes und Massen von Zuschauern. Mit der Beleuchtung des Fördergerüstes am Standort Hattorf enden die Feierlichkeiten anlässlich von 125 Jahren Kalibergbau im Werratal.

„Das waren sehr gelungene und würdige Feierlichkeiten“, sind sich Werksleiter Martin Ebeling und Bürgermeister Daniel Iliev einig.

Zum Werk Werra

 

Zurück zur Übersicht

Wählen Sie eine Website