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13.12.2017

Auszeichnung für zwei Kali-Kumpel aus Zielitz

Zwei Mitarbeiter des Kaliwerkes in Zielitz haben einen ganz besonderen Verbesserungsvorschlag eingereicht. Es ist der 100.000ste umgesetzte Vorschlag seit Einführung des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) im Jahre 2001 in der K+S. Die Zielitzer Kollegen Jörg Brandt und Fernando Wendt erhielten dafür einen Pokal aus den Händen von Vorstandsmitglied Dr. Thomas Nöcker, Geschäftsführer Dr. Rainer Gerling, dem Leiter Ideenmanagement der K+S, Markus Bock.

(v.l.n.r): Vorstandsmitglied Dr. Thomas Nöcker, die beiden Ausgezeichneten Fernando Wendt und Jörg Brandt des Werkes Zielitz, Geschäftsführer Dr. Rainer Gerling, Leiter Trocknung, Granulierung, Logistik des Werkes Zielitz Jens Hollenbach, Leiter Ideenmanagement Markus Bock.

„KVP verstehen wir nicht als Aufgabe, sondern als Denkweise, mit der wir unsere Mitarbeiter in die Gestaltung der eigenen Arbeitsprozesse einbinden und damit gute Voraussetzungen für eine positive Arbeitsumgebung und Arbeitseinstellung schaffen“, erläutert Dr. Nöcker. Seit Einführung des Ideenmanagements wurden insgesamt über 180.000 kleine wie große Ideen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingereicht und davon 100.000 umgesetzt. Ein wesentlicher Faktor für diesen großartigen Erfolg ist neben dem dynamischen Teamprozess das schlanke, dezentrale Vorgesetztenmodell, in dem die Führungskräfte die Ideen ihrer Mitarbeiter in allen Schritten begleiten. „Mit dem Ideenmanagement bieten sich viele Gelegenheiten, die Kommunikation zwischen Führungskraft und dem Einreicher zu unterstützen und dabei Anerkennung und Wertschätzung zu vermitteln. Damit steigern wir die Motivation und verbessern unsere Unternehmenskultur“, sagt Dr. Gerling, der hierbei auch die besondere Rolle der Führungskräfte hervorhebt.

Ein Blick auf den vielfältigen Nutzen des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses rechtfertigt den Einsatz. In 16 Jahren KVP konnte allein durch berechenbare Verbesserungsvorschläge, beispielsweise durch die Einsparung von Energie oder die Optimierung von Produktions- und Instandhaltungsabläufen, ein Gesamtnutzen von rund 90 Millionen Euro erzielt werden. Fast die Hälfte aller Ideen betreffen Verbesserungen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. „Die Ideen unserer Kolleginnen und Kollegen helfen, sicherer und gesünder zu arbeiten und stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit“, berichtet Markus Bock, Leiter des Ideenmanagements.

Das haben auch die beiden Zielitzer Mitarbeiter Jörg Brandt und Fernando Wendt mit ihrer Idee bewiesen. Mit einer Abdeckung wird zukünftig verhindert, dass Schmutz und Wasser in die Motoren des Verladebands eindringen können und es zu Störungen im Verladeprozess kommt. Das führt zu einer deutlich besseren Anlagenverfügbarkeit bei der Containerbeladung und reibungslosen und zuverlässigen Transportprozessen. Gleichzeitig wird der Instandhaltungsbedarf in diesem Bereich deutlich gemindert. „Ich freue mich, dass die beiden Kollegen aufmerksam zu Werke gehen, unterstützt durch ihren Vorgesetzten Jens Hollenbach. Das zeigt, dass kleine Ideen eine große Wirkung haben können“, bedankte sich Dr. Gerling.

 

 

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