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28.11.2016

K+S KALI-Mitarbeiter als landesbester Industriemeister Metall von der IHK geehrt

Markus Schulze (Mitte), umringt von Ulrich Heep, Präsident der IHK Limburg (links), und Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, bei der Landesbestenehrung der IHK-Weiterbildung 2016. (Foto: IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen)

Für Markus Schulze läuft es wie am Schnürchen: Im September 2006 startete der damals 21-jährige Bad Hersfelder seine Ausbildung zum Industriemechaniker im Kaliwerk Werra, die er im Februar 2010 als Jahrgangsbester abschloss. Bei der Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer Kassel erhielt er für seine sehr guten Prüfungsleistungen ein Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Von dieser Begabtenförderung, die die Übernahme von 90 Prozent der Weiterbildungskosten vorsah, machte Schulze ab Dezember 2012 Gebrauch, als er eine Weiterbildung zum Industriemeister Metall im BBZ Fulda begann. Neben seiner Arbeit in der Mechanischen Werkstatt am Standort Wintershall wohlgemerkt.

 

„Man kann diese Weiterbildung auch in Vollzeit machen, das dauert dann nur ein Jahr“, erläutert der ruhige junge Mann, „aber man will ja auch Arbeitserfahrung sammeln und Geld verdienen.“ Dreieinhalb Jahre lang hieß es deshalb für Schulze Dienstagsabends und am Samstag neben der täglichen Arbeit die Schulbank drücken. „Was man angefangen hat, will man auch zu Ende bringen, und das natürlich so gut wie möglich mit der Absicht, beruflich weiter zu kommen“, erklärt er seine Motivation. Aber was sich so einfach anhört, erfordert viel Disziplin; nicht alle , die berufsbegleitend eine Weiterbildung über einen solch langen Zeitraum machen, halten bis zum Ende durch.

Doch auch hier konnte Schulze hervorragende Ergebnisse erzielen. „Es lief besser als erwartet“, sagt er bescheiden. Und das ist maßlos untertrieben: Tatsächlich schloss der K+S KALI-Mitarbeiter im Februar 2016 seine Weiterbildung zum Industriemeister Metall im Jahrgang 2015/16 als Bester in Hessen ab. Derzeitiger Höhepunkt in seiner schulischen Karriere: Bei der Landesbestenehrung Anfang November, zu der die Besten der insgesamt 4.000 Absolventen, die hessenweit mit Erfolg ihre IHK-Weiterbildungsprüfung im Laufe des vergangenen Jahres abgeschlossen haben, wurde Schulze in Wiesbaden von Ulrich Heep, Präsident der IHK Limburg, und Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, für seine Leistungen als Landesbester Industriemeister Metall ausgezeichnet.

 

Nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung für neue Stelle qualifiziert

Wie schnell sich die Mühen und der neue Abschluss auch in der Praxis lohnen würden, konnte Schulze indes Anfang des Jahres nicht ahnen: Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Abschlussprüfung im Februar 2016 wurde eine Stelle als Auftragsmanager bei der Zentralen Technik am Standort Wintershall ausgeschrieben. Eine der Qualifikationen, die die K+S KALI GmbH für diese Stelle voraussetzte: eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Techniker/Meister im Bereich Maschinenbau oder vergleichbares. Mit dem neuen Abschluss in der Tasche bewarb sich Schulze um den Job – und bekam ihn. „Ich bin wirklich froh, dass es nach der Meisterschule so schnell mit der neuen Stelle geklappt hat, und glücklich mit den neuen Aufgaben und Arbeitskollegen.“ In seiner neuen Funktion ist Schulze unter anderem dafür zuständig, Beschaffungsvorgänge auszulösen, zu überwachen und zu kontrollieren; Aufträge anzulegen und Reparaturpläne zu erstellen.

Zusätzliche Weiterbildungen und Abschlüsse hat Markus Schulze zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ins Auge gefasst. Eine Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt schließt er aber auch nicht aus – irgendwann. „In der Abteilung ist vieles noch neu für mich und ich lerne jeden Tag dazu. Jetzt möchte ich erstmal ‚nur‘ arbeiten und meine bisherigen Erfahrungen erweitern.“ Auch aus diesem Grunde hofft er, dass für die Abwasserproblematik des Werkes Werra, die alles Tun im Moment überschattet, schnellstmöglich eine Lösung gefunden wird.

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