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31.01.2014

Reservebergwerk Siegfried-Giesen: Neue Personenwindenanlage im Schacht Fürstenhall montiert

Mit der neuen Windenanlage im Schacht Fürstenhall hat die K+S KALI GmbH einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung mögliche Wiederinbetriebnahme des Reservebergwerks Siegfried-Giesen gemacht. Nach Abschluss der bergmännischen und technischen Vorarbeiten wurde am 16. Januar eine neue Personenwinde samt ihres 30 Tonnen schweren Motor– und Getriebeblocks per Autokran über das freigelegte Dach in das Windengebäude am Schacht Fürstenhall gehoben. Durch exaktes Zusammenspiel gelang es Kranführer und Monteuren die Anlage millimetergenau in das Windengebäude einzupassen, wo sie mit der bestehenden Steuertechnik verbunden wurde.

Links: Die neue Seilwinde wird per Autokran über das geöffnete Dach des Fördermaschinengebäudes eingehoben. (Foto: K+S / Nawroth)

Rechts: Beim Einpassen der Seilwinde ist Maßarbeit gefragt: Kranführer und Monteure bringen die tonnenschwere Anlage in die richtige Position. (Foto: K+S / Nawroth)

Neue Windenanlage optimiert Arbeitsabläufe

Grund für die Installation der neuen und leistungsfähigeren Windenanlage ist insbesondere die Notwendigkeit, die Lagerstätte innerhalb der Genehmigungsphase unter Ausnutzung einer möglichst hohen Arbeitszeit unter Tage weiter zu erkunden. Die dafür erforderliche Bohrtechnik wird im Laufe des Jahres angeliefert. Sie lässt sich mit Hilfe der neuen Windenanlage, die eine maximale Hakenlast von 13 t aufweist, effizienter nach unter Tage befördern. Joachim Lodzig, Projektleiter Bergbau in der Projektgruppe Siegfried-Giesen, und Gesamt-Projektleiter Johannes Zapp freuen sich, das mit der neuen Anlage die Voraussetzung geschaffen ist, den weiteren Verlauf der Lagerstätte und die Qualität des Rohsalzes noch besser als bisher erkunden zu können. Die 4,3 Mio. €-Investition weist darüber hinaus weitere Vorzüge auf: Durch eine Verachtfachung der Fördergeschwindigkeit von 0,5 Meter pro Sekunde auf nunmehr vier Meter pro Sekunde wird die Einfahrzeit auf die 750m-Sohle von einer knappen halben Stunde auf lediglich vier Minuten verkürzt. In dem aus zwei Bühnen bestehenden Förderkorb finden zudem nicht wie bisher nur acht, sondern bis zu 30 Personen Platz.

Links: Mit vereinten Kräften schieben die Monteure den Motorblock in Richtung Seilwinde, um ihn später daran montieren zu können. (Foto: K+S / Nawroth)

Rechts: Blick von oben: Über das freigelegte Dach wird der Motorblock neben die bereits montiere Seilwinde in das Förderschachtgebäude eingehoben. (Foto: K+S / Nawroth)

Inbetriebnahme der Anlage für März geplant

Ende Februar soll die technische Montage der Schachteinbauten unter und über Tage, inklusive Winde, Seil und neuem Förderkorb abgeschlossen sein, kündigt Projektleiter Johannes Zapp an. Im März wird die Anlage getestet. Bei positivem Verlauf können bereits im Anschluss Maschinenteile für die Exploration, weitere notwendige Maschinen und die erforderlichen Betriebsstoffe angeliefert und nach unter Tage gebracht werden.

 

Zum Genehmigungsverfahren Siegfried-Giesen

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