Über K+S KALI  ›   Aktuelles  ›   KALI kompakt  ›  

Kalium und Magnesium – für optimalen Ertrag und gegen Schwarzfleckigkeit

Kalium und Magnesium sind wichtige Nährstoffe, die sowohl den Knollenertrag als auch die Qualität fördern.

 

Nur eine ausgewogene Düngung garantiert höchste Erträge

Am Versuchsstandort Lüsche (Süd-Oldenburg, Deutschland) konnte durch eine Kaliumsulfatdüngung in Höhe von 300 kg K2O bei gleichzeitiger Magnesiumdüngung (100 kg MgO ha-1 = 400 kg ESTA Kieserit ha-1) der Knollenertrag um 17 Prozent gesteigert werden. Eine reine Kaliumdüngung ohne gleichzeitige Magnesiumdüngung führte auf dem mit Magnesium schlecht versorgten Standort dagegen zu Ertragseinbußen gegenüber der reinen Kieseritdüngung. Offensichtlich war in dieser Variante Magnesium der wachstumslimitierende Faktor.

 

Kalium ist DER Nährstoff gegen schwarze Flecken

Um den Schwarzfleckigkeitsindex zu bestimmen, wird an den Kartoffelknollen in einer Waschmaschinentrommel 50 Sekunden lang die mechanische Belastung des Reinigungs- und Lagerprozesses simuliert. Durch den in das Knollengewebe eintretenden Sauerstoff kommt es dann zu den Oxidationsvorgängen, die die Verfärbungen in der Knolle hervorrufen. Kalium fördert die Bildung von organischen Säuren, durch deren reduzierende Wirkung die Schwarzfleckigkeit vermindert wird. Klassisch, wie aus dem Lehrbuch ging in dem Versuch mit steigender Kaliumdüngung die Neigung zur Schwarzfleckigkeit zurück. Am niedrigsten war der Schwarzfleckigkeitsindex bei hoher Kaliumversorgung und gleichzeitig niedrigem Ertragsniveau (ohne Magnesiumdüngung), d. h. in der Variante in der die höchste Kaliumversorgung je produzierter Einheit Kartoffeln vorlag.

 

Mit Patentkali zum Erfolg

Der Versuch verdeutlicht die Bedeutung einer ausgewogenen Kalium- und Magnesiumversorgung zu Kartoffeln. Kalium und Magnesium können im Kartoffelanbau in Form von Patentkali (30% K2O, 10% MgO und 17% S vollständig wasserlöslich) in einem Streuvorgang ausgebracht werden. Die beiden Nährstoffe liegen in Patentkali genau in dem Verhältnis vor (3:1), wie sie in der optimalen Düngungsvariante am Standort Lüsche appliziert wurden. Neben der Ertragssteigerung und der Qualitätsverbesserung wird durch eine ausgewogene Nährstoffversorgung auch der ausgebrachte Stickstoff effizienter genutzt. Damit wird sowohl der Geldbeutel als auch die Umwelt geschont.

 

Dr. Hans-Peter König, Kassel, Deutschland

 

Zur Übersicht KALI kompakt

 

Wählen Sie eine Website