Der Kaliumsteigerungsversuch in Halle (Saale) ist einer der ältesten Kaliumsteigerungsversuche in Deutschland, welcher schon 1949 von Karl Schmalfuß angelegt wurde. Dieser Versuchsstandort wurde in einem Projekt untersucht, welches den Zusammenhang zwischen der Kaliumdüngung und der Wassernutzungseffizienz nachweisen soll.
Verglichen wurden zwei Kaliumdüngungsvarianten (0 kg K2O und 240 kg K2O), wobei sich die Feldkapazität, also die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens, um 9 % in der gedüngten Variante erhöht hat. Bei einer Bodentiefe von 30 cm entspricht dies 900.000 l ha-1 einer zusätzlichen Wasserspeicherung oder 90 mm Niederschlag.
Kalium beeinflusst die Stabilität des Bodens durch ausfallende Kaliumsalze und wirkt sich so wesentlich auf die Wasserbindung im Boden aus. Durch die ausfallenden Kaliumsalze kommt es zu einer Brückenbildung zwischen den Bodenpartikeln, so verkleinern sich die Großporen und mehr Wasser kann im Boden gehalten werden.
Demnach hat Kalium nicht nur eine positive Ertragswirkung sondern auch eine nachhaltige Wirkung auf die Wasserspeicherung des Bodens. Dieses Projekt wird von der K+S KALI GmbH finanziert und in ihm sind Arbeitsgruppen der Universitäten Halle, Gießen und Kiel beteiligt.
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