Der Standort Unterbreizbach ist einer von vier Standorten, die seit 1997 das Verbundwerk Werra bilden. Die untertägige geografische Ausdehnung der Standorte Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und des Besucherbergwerkes Merkers ist mit dem Stadtgebiet von München vergleichbar. Der Standort Unterbreizbach befindet sich in Thüringen an der Grenze zu Hessen.
Aufnahmen vom Standort Werra-Unterbreizbach
Im Jahr 2005 startete das Sylvinitprojekt im Werk Werra. Bei dem Sylvinit-Förderverbund wird das untertägige Rollloch von der Grube Unterbreizbach in den Grubenverbund Hattorf/Wintershall genutzt, um standortübergreifend Kalisalze abzubauen und eine gleichmäßige Auslastung der Fabriken des Werkes Werra zu gewährleisten.
Das Werk Unterbreizbach ist mit seinen rund 830 Beschäftigten, darunter etwa 26 Auszubildende, einer der wichtigsten regionalen Arbeitgeber. Die Kaliproduktion bringt eine stabile Wertschöpfung in die Region. Als Partner der Region vergibt das Werk regelmäßig Aufträge für Zulieferungen und Dienstleistungen an Betriebe des Umlandes und bietet somit die wirtschaftliche Basis für eine Vielzahl von regionalen Arbeitsplätzen. Sein gesellschaftliches Engagement gilt sozialen Einrichtungen, Verbänden und Vereinen in der Region.
| 2005 | – | Inbetriebnahme des Rolllochs nach Hattorf zum Zweck der gleichmäßigen Auslastungen der Fabriken über Tage |
| 1910 | – | Aufnahme der Förderung |
| 1905 | – | Teufbeginn Schacht Sachsen-Weimar |
| 1899 | – | Gründung der Gewerkschaft Sachsen-Weimar |
AQIS Zertifikat Unterbreizbach (pdf)
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