2008

K+S eröffnet neue Vertriebsplattform in Shenzhen

Mit ihrer neuen Vertriebsplattform Shenzhen K+S Trading Co. Ltd. hat sich die K+S Gruppe in China ein festes Standbein für die Töchter K+S KALI GmbH,  COMPO und fertiva geschaffen. Die Vertriebsplattform mit Hauptsitz in Shenzhen ist seit 1. Januar 2008 aktiv.

 

2007 

Genehmigung für Bau eines Müllheizkraftwerks

Das Regierungspräsidium Kassel hat der BKB AG, Helmstedt, die Genehmigung für den Bau des Müllheizwerkes am Standort Wintershall in Heringen erteilt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kaliindustrie und ihrer 4.200 Arbeitsplätze an Werra und Ulster. Die kostengünstige und umweltverträgliche Energie aus der neuen Anlage soll die Kaliproduktion in Heringen zu einem bedeutenden Anteil von den steigenden Kosten für Erdgas abkoppeln und wird gleichzeitig einen Beitrag zur ökologisch gebotenen Schonung wertvoller fossiler Energieträger leisten.

 

2006

100 Jahre Kaliwerk Neuhof-Ellers

Neuhof EllersEin Jahrhundert nach dem Teufbeginn für den Schacht Neuhof im Jahr 1906 feiert das Kaliwerk Neuhof-Ellers bei Fulda am 30. April 2006 das 100jährige Jubiläum. Das zeitweise stillgelegte Werk wurde 1954 vollständig neu errichtet wieder in Betrieb genommen. Wegen der besonderen Reichhaltigkeit der Lagerstätte nimmt das südlichste Werk der K+S KALI GmbH heute eine wichtige Position für die Produktion von magnesium- und schwefelhaltigen Düngemittelspezialitäten ein. Mit diesen Produkten, die vor allem für die Ernährung anspruchsvoller landwirtschaftlicher Kulturen gebraucht werden, ist K+S weltweit führend.

 

2004

Erlebnisbergwerk Merkers

Eingangsbereich MerkersDas Erlebnis Bergwerk Merkers kann eine erfreuliche Bilanz für 2004 ziehen. Gegenüber dem Jahr 2003 legte die Zahl der Besucher um 9 Prozent zu. Im September wurde mit 9.322 Einfahrten sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt.

 

Mit rund 76.500 Gästen verzeichnete der Publikumsmagnet zwischen Bad Salzungen und Bad Hersfeld den größten Zuspruch nach dem Rekordjahr 2000. Damals hatten knapp 79.000 "Bergleute auf Zeit" die Welt des weißen Goldes besucht.

 

Akquisition SCPA France

K+S hat Vertriebs- und Produktionskapazitäten der französischen SCPA, Mulhouse, erworben. Mit der Akquisition erwirbt K+S vom staatlich kontrollierten Konzern EMC Kundenstämme und Markenrechte der SCPA sowie deren Geschäftsanteile an vier regionalen Düngemittelgesellschaften. Außerdem wird die Kali-Granulierung der CCW im Elsass übernommen. Die erworbenen Gesellschaften und Standorte, an denen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden mit der Kali und Salz France S.A.R.L. als K+S KALI & SCPA France S.A.S. firmieren und als 100 %ige Tochtergesellschaft mit der K+S Gruppe verbunden werden.

 

Beginn des Sylvinit-Förderverbundes im Werk Werra. Mit der Inbetriebnahme der Sylvinitförderung von Unterbreizbach in den Grubenbetrieb Hattorf/Wintershall wird die Wettbewerbsfähigkeit des K+S-Werkes Werra, das mehr als 40 Prozent zur Gesamtproduktion der K+S KALI GmbH beiträgt, spürbar gestärkt. In weniger als zwei Jahren nach Ratifizierung des dafür nötigen Staatsvertrages zwischen Thüringen und Hessen hat K+S das 40 Mio. Euro-Projekt fertiggestellt. Es soll ab 2005 eine jährliche Ergebnisverbesserung von bis zu 20 Mio. € erbringen.

 

Neue Vertriebsgesellschaft in Schweden

esco gründet eine eigene Vertriebsgesellschaft in Schweden. Die neue Firma wird esco Nordic AB heißen und von Göteborg aus operieren. esco beliefert den schwedischen Markt mit Auftausalz, Gewerbe- und Industriesalz, die Kali-Division der Vertriebsgesellschaft vertreibt kali- und magnesiumhaltige Produkte für industrielle Anwendungen.

 

2003

Die Vertriebsgesellschaften aus Belgien und Niederlanden werden zur K+S Benelux zusammengelget.

 

Einweihung Sozialgebäude in Neuhof-Ellers

Nach 16-monatiger Bauzeit ist ein neues Sozialgebäude für das Werk Neuhof-Ellers der K+S KALI GmbH eingeweiht worden. Das dreigeschossige Gebäude bietet neben Umkleideräumen für die Belegschaft mit Kapazitäten für rund 400 Personen auch Räume für den Betriebsrat. Die K+S KALI GmbH hat rund zwei Millionen € in das Projekt investiert.

 

30-jähriges Produktionsjubiläum im Kaliwerk Zielitz

Das Kaliwerk in Zielitz (Sachsen-Anhalt) feiert 30-jähriges Produktionsjubiläum.
In Merkers (Wartburgkreis) wird das neuen Informations- und Besucherzentrum der K+S Gruppe eingeweiht. Mit dem Neubau, in den 1,7 Mio. € investiert wurden, wird für die Besucher des Erlebnis Bergwerk Merkers eine wesentliche Verbesserung der Qualität ihres Aufenthaltes erreicht.

 

Sylvinit-Projekt

Nach Ratifizierung eines modifizierten Staatsvertrags zwischen Hessen und Thüringen im Dezember ist der Weg für das "Sylvinit-Projekt" geebnet. Mit den Auffahrungsarbeiten ist begonnen worden. Im Südostfeld der Grube Unterbreizbach sollen ab 1. Januar 2005 zusätzlich 1,5 Millionen Tonnen Sylvinit pro Jahr gewonnen und gefördert werden

 

2002

K+S KALI GmbH

Mit Eintrag in das Handelsregister am 14.02. nimmt die K+S KALI GmbH ihr Geschäft auf. Durch eine gesellschaftsrechtliche Strukturbereinigung sind aus der Kali und Salz GmbH zwei 100 %-prozentige K+S-Tochtergesellschaften entstanden: Die K+S KALI GmbH und die K+S Salz GmbH. Die operativen Geschäftsbereiche sind in eigenständigen Gesellschaften konzentriert.


Im November 2002 wurden die Vertriebsgesellschaften der K+S KALI GmbH und der fertiva in Singapur zusammengelegt. Es entstand die K+S Asia Pacific Pte. Ltd..

 

2001

Startschuss Kieseritproduktion in Sigmundshall 

hist-2001
Kieseritproduktion am Standort Sigmundshall wird in Betrieb genommen. Damit wird die Position von K+S als Marktführer für magnesium- und schwefelhaltige Düngemittel in Europa weiter gestärkt.


Grundsteinlegung in Merkers: Mit einem neuen Gebäude soll den wachsenden Besucherzahlen im Erlebnis Bergwerk Merkers Rechnung getragen und Information und Betreuung der Gäste optimiert werden.

 

2000

100 Jahre Kaliwerk Werra

hist-2000 

1999

hist-1999

 

Kali und Salz Beteiligungs AG wird umbenannt in K+S Aktiengesellschaft.

 

Grundsteinlegung für Kieseritproduktion am Standort Sigmundshall. Damit wird die Produktpalette ab 2001 um eine wichtige Düngerspezialität erweitert.

 

1998

zielitz

 

Standort Zielitz

Die Kali und Salz Beteiligungs AG erwirbt 49 % der Anteile an der Kali und Salz GmbH, die von der Treuhandnachfolgerin Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BVS) gehalten werden. Die Privatisierung der ostdeutschen Kaliindustrie ist damit erfolgreich vollendet worden.


Das Kaliwerk Sigmundshall begeht seinen 100. Geburtstag und das jüngste Kaliwerk Deutschlands in Zielitz feiert 25jähriges Produktionsjubiläum.

 

Anpassung der Tarifentgelte in den neuen Bundesländern an das Niveau der Tarifentgelte in den alten Bundesländern.

 

1997

unterbreizbach

 

Zusammenlegung der Werke Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Merkers zum Verbundwerk Werra.

 

1996

hist-1996

 

Kaliabbau ohne Grenzen: Neue Grubenfelder im thüringisch-hessischen Grenzgebiet erschlossen.

 

Der Staatsvertrag zwischen Hessen und Thüringen zum grenzüberschreitenden Abbau von Kalisalzen an der Werra tritt in Kraft und die Exploration und Erschließung der neuen Grubenfelder in Thüringen beginnt.

 

Das Unternehmen nimmt eine neue Heißlösefabrik zur Produktion von Industriekali in Zielitz und die neue Siedesalzanlage in Bernburg in Betrieb.

 

seilfahrt

 

Das Erlebnis Bergwerk Merkers feiert 5. Geburtstag. Seit 1991 haben mehr als 250.000 Menschen das ehemalige Kalibergwerk besucht.

 

1994

Die ehemalige Kali und Salz AG firmiert in Kali und Salz Beteiligungs AG um. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Steuerung der Beteiligungsaktivitäten. Die größte Beteiligungsaktivität ist die Kali und Salz GmbH. 

 

1993

Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, fusionieren die Mitteldeutsche Kali AG (MDK) und die Kali- und Steinsalzaktivitäten der Kali und Salz AG zur Kali und Salz GmbH. K+S Polska wird als Vertriebsgesellschaft in Polen gegründet.

 

1990-1992

Als Folge der seit mehreren Jahren rückläufigen Kalinachfrage müssen Produktionskapazitäten in West- und Ostdeutschland vom Markt genommen werden. Dazu werden unwirtschaftliche Standorte geschlossen bzw. Belegschaftszahlen als Folge von Rationalisierungen reduziert.

 

Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten eröffnet die historische Chance, die Kali- und Steinsalzaktivitäten der Kali und Salz AG und die der Mitteldeutschen Kali AG (MDK) nach mehr als 40 Jahren zusammenzuführen. Die Kali und Salz AG und die Treuhandanstalt (THA) als Eigentümerin der MDK erarbeiten ein Konzept zur Zusammenführung mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige Kaliindustrie bei entsprechenden Kapazitätsanpassungen zu schaffen.

 

hist-1991

 

Eröffnung des Erlebnisbergwerkes Merkers

 

Beginn der Kornkali-Produktion in Unterbreizbach

 

1984

Gründung der Vertriebsgesellschaft SOPOMA S.r.l. in Italien. 

 

1981

Nach fünfjähriger Forschung wird die Kali Produktion mittels ESTA-Verfahren aufgenommen. Das ESTA-Verfahren wird erstmals die Abtrennung von Steinsalz auf trockenem Wege ermöglicht, wodurch der Anfall von flüssigen Restlösungen drastisch vermindert wird.

 

1970

hist-1970

 

Neuordnung der Kaliindustrie

In Westdeutschland werden die Kaliaktivitäten der Wintershall AG und der Salzdetfurth AG in die Kali und Salz GmbH (ab 1971: AG) zusammengelegt.

 

In der DDR wird die gesamte Kaliindustrie im Zuge der Kombinatsbildung in das neugeschaffene Kombinat Kali mit Sitz in Sondershausen eingebunden.

 

Immer mehr Kaliproduzenten agieren am Weltmarkt. Um sich international behaupten zu können, werden die Kali- und Steinsalzwerke der Salzdetfurth AG und der Wintershall/Burbach-Gruppe in einer neuen Gesellschaft, der Kali und Salz GmbH, Kassel, später Kali und Salz AG, zusammengefaßt.

 

Die BASF AG wird über ihre Tochtergesellschaft Wintershall AG Mehrheitsgesellschafter an der Kali und Salz. 

 

1969

Die Seafco nimmt ihre Tätigkeit in Singapur auf. Die Vertriebsgesellschaft betreut den asiatischen Markt.

 

1967

Das Ende von Schrappern, Ketten- und Seilbahnen. Spezialgeräte setzen sich im Abbaubereich endgültig durch und die gleislose Förderung mittels Frontschaufelladern wird eingeführt.

 

1964

Erstes granuliertes Kaliprodukt zur besseren Handhabbarkeit von Düngemitteln.

 

1956

Gründung der Vertriebsgesellschaft Kali-Importen A/S in Dänemark.

 

1955

hist-1955

 

Inbetriebnahme der ersten Flotationsanlage. Mit Hilfe der Flotation ist eine Rohsalztrennung ohne Wärmezufuhr möglich, wodurch erhebliche Mengen an Energie eingespart werden konnten.

Gründung der Vertriebsgesellschaft Potabrasil in Sao Paulo.

 

1954

Gründung der Potash Import & Chemincal Corp. (PICC) in New York. Sie übernimmt den Vertrieb und die Vermarktung unserer Produkte in Nordamerika.

 

1948

Die Kali AG in der Schweiz wird als Vertriebsgesellschaft für die K+S KALI GmbH und den französischen Kali-Produzenten SCPA Société Commérciale des Potasses et de l’Azote gergründet.

 

1946

Die Vertriebsgesellschaft Kali-Import in den Niederlanden. Sie ist für den Belgischen und Niederländischen Markt zuständig.

 

1945

Durch die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen und die anschließende Teilung des Landes verbleiben in der Bundesrepublik Deutschland nur etwa 40 % der ehemaligen Produktionskapazitäten. Die übrigen 60 % fallen an die DDR.

 

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage bauen die bereits vor dem Krieg führenden Unternehmen der deutschen Kaliindustrie, die Wintershall AG, die Burbach-Kaliwerke AG, die Salzdetfurth AG, die Kali-Chemie AG und die Preussag eine leistungsfähige Kaliindustrie in der Bundesrepublik auf.

 

1939

Gründung der Vertriebsgesellschaft Potash Limited in London.

 

1925

hist-1923

 

Das seit 1923 in Bau befindliche Kaliwerk Merkers nimmt seinen Betrieb auf. Das Werk Merkers war bis zum Kriegsende die damals größte und modernste Kalifabrik der Welt.

 

1918

1918

 

Bis zum Ende des ersten Weltkrieges, als das Elsass mit seinen Kaliwerken an Frankreich fällt, war das deutsche Reich das einzige Erzeugerland von Kali in der Welt.

 

In den Jahrzehnten nach 1918 werden Kalivorkommen auch in den USA und der Sowjetunion, in Spanien, Italien, Kanada, Israel, Jordanien, in Großbritannien, im Kongo, in Brasilien, China, Thailand, Tunesien und Chile entdeckt.

 

1894

In Bochum wird die "Bohrgesellschaft Wintershall" gegründet, die 1929 in Wintershall AG umbenannt wird. Sie gehört zu den bedeutendsten Vorläufergesellschaften der heutigen K+S AG.

 

1893

Anfang der 1890er Jahre wird erstmals südlich des Harzes Kali gefunden. Da Investitionen in Kalibergwerke als äußerst gewinnträchtig gelten, bricht in der Region ein regelrechtes "Kalifieber" aus. Dies war die Geburtsstunde des Kalireviers an Werra, Ulster und Fulda.

 

1889

Gründung der "Aktiengesellschaft für Bergbau und Tiefbohrung" in Goslar, aus der später die Salzdetfurth AG - die älteste Vorläuferin der heutigen K+S Aktiengesellschaft - hervorgeht.

 

1860/61

1860

 

Nach Eröffnung des Steinsalzbergbaus in Staßfurt beginnt die bergmännische Erschließung der Kalilagerstätten, die bei der Suche nach Steinsalz zufällig gefunden worden waren. Es setzt auch in anderen Teilen Deutschlands eine rege Bohr- und Schürftätigkeit nach Kali ein. Die Kaliindustrie in Deutschland ist geboren.

 

Lagerstättenentstehung

"Wie kommt das Salz in die Erde?" Für diese Frage gibt es mehrere wissenschaftliche Erklärungen, von denen die so genannte Barrentheorie - des Geologen Ochsenius - wohl die wahrscheinlichste ist.

 

Sie besagt in Kürze zusammengefasst:

 

In der Zechsteinzeit - vor über 250 Millionen Jahren - waren große Teile Mitteleuropas wie auch anderer Regionen von einem Binnenmeer bedeckt, das vom offenen Ozean durch seichte Meerengen (so genannte Barren) weitgehend abgetrennt war. Durch starke Sonneneinstrahlung - damals herrschte in unseren Breiten ein wüstenähnliches Klima - verdunstete das Wasser wie in einer gigantischen Siedepfanne.

 

barrentheorie

 

Der Salzgehalt des Gewässers erhöhte sich, bis die gelösten Minerale (Karbonate, Sulfate und Chloride) auskristallisierten und Schichten kalihaltiger Minerale bildeten. So entstanden zum Teil mehrere hundert Meter mächtige Ablagerungen, die dann während der weiteren erdgeschichtlichen Entwicklung durch wasserundurchlässige Schichten abgedeckt und deshalb vor Wiederauflösung geschützt wurden.

 

Damit verfügen wir heute über ein Naturprodukt, das die Wärme der Sonne aus reinem Meerwasser zu einer Zeit geschaffen hat, als es noch keine Umweltverschmutzung gab.

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Hier finden Sie alle Informationen zur Geschichte der K+S Gruppe:

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(PDF, 21 MB)

Inhaltsverzeichnis, Editorial

1856-1888 (Kapitel 1)

1888-1914 (Kapitel 2)

1914-1945 (Kapitel 3)

1945-1968 (Kapitel 4)

1968-1989 (Kapitel 5)

1989-1997 (Kapitel 6)

1997-2006 (Kapitel 7)

Anhang

Das K+S KALI GmbH Video

VideoDas Imagevideo der K+S KALI GmbH ansehen

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